24 Jahre, 8 Monate und 14 Tage – so viel Lebenszeit verbringen Deutsche durchschnittlich im Netz


Pressemitteilung Nord-VPN: 24.08.2021:

Viel Zeit im Netz heißt auch viel mehr Gefahren für unser Cyber-Leben – wir klären auf
Eine neue Studie des führenden VPN-Anbieters NordVPN hat ergeben, dass die Menschen in Deutschland im Schnitt 24 Jahre, 8 Monate und 14 Tage ihres Lebens im Internet verbringen. Verglichen mit der durchschnittlichen Lebenserwartung, die in Deutschland bei 80,9 Jahren liegt, ist das fast ein Drittel ihres Lebens. In einer gewöhnlichen Woche verbringen die Menschen hierzulande etwas mehr als 51 Stunden im Internet – das sind mehr als zwei Tage. Auf das Jahr gerechnet, macht das 111 Tage – hochgerechnet also fast 25 Jahre eines Lebens.

Von den 51 Stunden pro Woche fallen mehr als 20 Stunden auf Tätigkeiten rundum den Arbeitsplatz. Die restlichen fast 31 Stunden verteilen sich auf verschiedene Online-Aktivitäten. Im Durchschnitt beginnen die Deutschen jeden Tag um 9:14 Uhr mit dem Surfen im Netz und melden sich erst um 21:24 Uhr wieder ab.

Filme, Social-Media und Co. – das deutsche Cyber-Leben in Zahlen

Den größten Zeitanteil pro Woche – 5 Stunden und 19 Minuten – verbringen die Deutschen mit dem Streaming von Fernsehsendungen und Filmen auf Plattformen wie Netflix, Amazon und Hulu. Eine Stunde weniger – 4 Stunden und 19 Minuten pro Woche – aber genauso wichtig ist den Menschen hierzulande das Anschauen von Videos, z. B. auf YouTube. 3 Stunden und 35 Minuten werden damit verbracht, Musik auf Spotify, Amazon Music, Deezer oder anderen ähnlichen Plattformen zu hören.
Neben dem Streaming ist den Deutschen auch das Networking besonders wichtig. Sie verbringen demnach 4 Stunden und 12 Minuten mit dem Scrollen durch Social-Media-Kanäle wie Facebook, Instagram und Twitter. Ganze 2 Stunden und 36 Minuten in der Woche werden für Recherchen, 2 Stunden und 32 Minuten fürs Online-Shopping und 2 Stunden und 29 Minuten für Spiele wie Fortnite oder Minecraft aufgewendet.

„Apps und Online-Dienste sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie erleichtern und bereichern unser tägliches Leben enorm. Kaum einer macht sich dabei aber Gedanken über seine Online-Sicherheit und den Schutz der Daten, die er Apps und Webseiten zur Verfügung stellt. Ein gefundenes Fressen für Hacker. Umso mehr Zeit wir im Internet verbringen, desto höher ist natürlich auch das Risiko einer Cyberattacke zum Opfer zu fallen“, kommentiert Daniel Markuson, Experte für digitale Privatsphäre bei NordVPN.

Deutsche verschenken ihre virtuellen Daten freiwillig

Die Umfrage zeigt auf, dass fast 45 % der Deutschen sich einen Tag ohne Internet nicht mehr vorstellen können. Die meisten sind für ihre Hobbys sogar auf das Internet angewiesen. Die Befragten geben außerdem an, dass diese Abhängigkeit sie häufig dazu verleitet, viele ihrer persönlichen und teils sensiblen Daten preiszugeben.
Personenbezogene Daten gehören zu den Daten, die Deutsche am häufigsten preisgeben und online veröffentlichen. Dazu zählen Vor- und Nachnamen (72,4 %), Geburtsdatum (71,3 %), vollständige Adresse (61,8 %), Beziehungsstatus (36,9 %), Berufsbezeichnung (33,6 %) sowie die Bankverbindung (32,8 %) und Vorlieben und Abneigungen (26,9 %).
Außerdem gab jeder fünfte Deutsche die Konfektionsgröße (20,1 %) und Bilder von der Familie (14,7 %) preis. Auf die Frage, was sie aufgeben würden, wenn ihre persönlichen Daten dauerhaft aus dem Internet gelöscht würden, nannten die Deutschen das Rauchen von Marihuana (57,2 %), das Spielen von Videospielen (40,2 %) oder den Alkoholkonsum (39,5 %).
„Unser Alltag findet mehr und mehr online statt – wir bezahlen Rechnungen über Apps, telefonieren mit Oma über einen Messenger-Dienst oder schauen Filme im Heimkino auf dem Laptop. Diese schier unbegrenzten Möglichkeiten bezahlen wir aber mit einem hohen Preis: unseren persönlichen Daten. Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir uns alle mehr über Cyber-Sicherheit informieren. Nur so können wir uns und unsere Informationen schützen.
Schauen Sie lieber zweimal hin, wenn sie eine E-Mail erhalten. Ist der Absender verdächtig oder unbekannt? Hat die Nachricht viele Rechtschreibfehler und enthält fragwürdige Anhänge und Links? Das sind nur einige der offensichtlichen Anzeichen, dass jemand versucht Sie reinzulegen. Falls Sie Zweifel an der Seriosität einer Nachricht haben, gehen Sie lieber auf Nummer sicher und melden Sie sie“, warnt Daniel Markuson, Experte für digitale Privatsphäre bei NordVPN.

Methodik: Die Umfrage wurde von NordVPN in Auftrag gegeben und von dem externen Unternehmen Norstat vom 22. bis zum 30. Juni 2021 durchgeführt. Die Zielgruppe der Umfrage waren in Deutschland ansässige Personen im Alter von 18–74 Jahren – und die Stichprobe wurde aus Internetnutzern, die hierzulande leben, gezogen. Quoten wurden nach Alter, Geschlecht und Wohnort gebildet.

Cyberleben Nordvpn
Cyberleben Quelle: Nordvpn
work life balance im netz
Work-Life-Balance im Netz Quelle: Nordvpn


Hier eine Übersicht über die genauen Zeiten unserer Online-Aktivitäten:

Online-Shopping – 2 Stunden 32 Minuten
Streaming von TV-Sendungen / Filmen – 5 Stunden 19 Minuten
Soziale Medien – 4 Stunden 12 Minuten
Musik hören – 3 Stunden 35 Minuten
YouTube & Co. – 4 Stunden 9 Minuten
Organisation des täglichen Lebens – 1 Stunde 45 Minuten
Recherche – 2 Stunden 36 Minuten
Videoanrufe – 1 Stunde 30 Minuten
Spiele – 2 Stunden 29 Minuten
Kurse / Lehrgänge – 1 Stunde 21 Minuten
Nachschlagen von Rezepten – 1 Stunde 30 Minuten
Arbeiten – 20 Stunden 6 Minuten
Sonstiges – 4 Stunden 4 Minuten
= 51 Stunden 17 Minuten

Über NordVPN

NordVPN ist der am höchsten entwickelte VPN-Dienst der Welt, der von über 14 Millionen Nutzern verwendet wird. NordVPN bietet doppelte VPN-Verschlüsselung, Onion Over VPN und blockiert Malware. Der Dienst ist besonders benutzerfreundlich, bietet einen der besten Preise auf dem Markt, hat über 5.000 Server in 60 Ländern und ist zudem P2P- freundlich. Eines der zentralen Features von NordVPN ist der No-Logs-Grundsatz. Mehr zu NordVPN unter: https://nordvpn.com/de/